Du gibst dir Mühe — und liegst trotzdem daneben.

Egal ob die Premium-Tüte aus dem Futtermittelhandel oder das Spezialfutter vom Tierarzt für 90 € — die Basis ist meistens dieselbe. Steht nur nicht groß drauf.

↓ Ich hab dir die 20 wichtigsten Inhaltsstoffe in einen Guide gepackt.

Was dir kein Etikett verrät

01

Warum "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" die eleganteste Art ist, dich nicht zu informieren — und was wirklich dahinter stecken darf (Federn, Schnäbel, Krallen).

02

Wie Hersteller mit "davon 4 % Rind" rechtlich täuschen dürfen — und warum dein "Fleischfutter" kein Fleischfutter ist.

03

Was Zinkoxid, Kupfersulfat und Kalziumcarbonat gemeinsam haben — und warum dein Hund 80 % davon einfach wieder ausscheidet.

04

Warum Tränenstraßen oft kein Augenproblem sind — sondern im Napf beginnen.

05

Das Vitamin, das seit 1989 für Menschen verboten ist — und trotzdem täglich in deutschen Hundenäpfen landet.

06

Warum "Sensitiv"- und "Hypoallergen"-Futter vom Tierarzt oft die Allergie nicht löst — sondern sie umgeht.

Nicole Hempel in der Küche mit ihren Hunden

Hi, ich bin Nicole.

Drei, vier Futtersorten später — und du hast nicht das Futter gewechselt, nur die Tüte.


Du hast schon umgestellt. Mehrmals. Du hast die Tüten gewechselt, die Marken, die Preise. Und trotzdem: Sein Stuhl wird nicht richtig fest. Sein Fell glänzt nicht so wie früher. Nachts kratzt er sich wieder. Beim Tierarzt heißt es dann: „Ich empfehle dieses Trockenfutter — das ist speziell für seinen Magen / seine Allergie / seine Nieren." Der Sack kostet locker 90 €. Du vertraust. Du hoffst. Aber dein Hund frisst es nicht gern — oder die Symptome verschwinden nur für ein paar Wochen, dann ist alles wieder da.

Du hast nicht das Futter gewechselt. Du hast nur die Tüte gewechselt. Das ist nicht deine Schuld. Aber es ist dein Recht, dahinter zu schauen.

Ich sehe in meiner Praxis täglich Hunde mit Symptomen, die durch eine gesunde Ernährung gar nicht erst entstanden wären. Und das macht mich wütend. Weil am Ende immer der Hund das ausbaden muss – nicht die Industrie. Deswegen habe ich mich entschieden, für sie einzustehen.

Der Darm deines Hundes liest keine Etiketten. Sein Immunsystem reagiert nicht auf Marken, nicht auf Preise — nur auf das, was unten ankommt. Und wenn dort über Monate hochverarbeitetes Material landet, hocherhitzt unter Druck extrudiert, mit Federmehl statt Fleisch und Zinkoxid statt verwertbarem Zink, dann entzündet sich sein System schleichend. Erst sind's Kleinigkeiten — weicher Stuhl, Tränenstraßen, Schuppen. Dann werden daraus chronische Allergien, Bauchprobleme, Pankreatitis.

Als Tierheilpraktikerin und Expertin für Hundeernährung begleite ich seit vielen Jahren Halter:innen genau aus dieser Spirale heraus. Und dafür braucht es kein Studium — nur einen ehrlichen Blick auf das Etikett. Den bekommst du in diesem Guide.

Was im Napf landet, entscheidet, wie er altert.

Tierheilpraxis Nicole Hempel

Stell dir vor, du gehst durch den Futterregal-Gang — und liest die Tüte wie ein Profi.

Du drehst sie um. Überfliegst die Zutaten. Und weißt nach 30 Sekunden, ob das, was darin steckt, deinem Hund nützt — oder ihn langsam schwächer macht.

Kein Bauchgefühl mehr. Kein „hoffentlich ist die richtig." Kein 90-Euro-Risiko beim Tierarzt-Spezialfutter.

Stattdessen: ein klarer Blick. Auf das Etikett. Und auf den Hund, der in fünf Jahren immer noch tobt — weil das, was in den letzten fünf Jahren in seinem Napf gelandet ist, ihn nicht ausgebremst hat.

Ist dieser Guide etwas für dich?

Für dich, wenn …

  • du das Gefühl hast, dass dein Hund mehr verdient hat als „irgendwas aus der Tüte"
  • du wissen willst, was wirklich im Napf landet — nicht, was die Werbung erzählt
  • du bereit bist, ein bisschen genauer hinzuschauen, statt blind dem nächsten Trend zu folgen
  • du verstehst: Gesundheit fängt nicht beim Symptom an — sondern lange davor

Nicht für dich, wenn …

  • du auf das schnelle „Sensitiv"-Versprechen vom Tüten-Cover vertraust
  • du keine Lust hast, dich mit der Zusammensetzung deines Futters auseinanderzusetzen
  • dir egal ist, was hinter Begriffen wie „tierische Nebenerzeugnisse" steckt
  • du nur Symptome unterdrücken willst, statt an die Ursache zu schauen

Der 30-Sekunden-Etiketten-Check, den dir keine Tüte verrät.

20 Inhaltsstoffe, die in fast jedem Trockenfutter stecken — übersetzt aus dem Industrie-Latein in Klartext.

  • Der eine Begriff auf jeder Tüte, der dir verrät, ob da überhaupt Fleisch drin ist — oder nur Schlachtreste.
  • Warum drei harmlos klingende Mineralstoffe in Wahrheit eine stille Belastung für Niere und Leber sein können — und woran du sie auf der Tüte erkennst.
  • Der unsichtbare Mechanismus beim hocherhitzt-extrudierten Trockenfutter, der genau die Bausteine zerstört, die dein Hund eigentlich aus seinem Futter ziehen soll.
  • Welches Vitamin in fast jedem Trockenfutter steckt — obwohl es für Menschen seit 1989 verboten ist.
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